Zum Glück nur das Board verloren

Markus S. ist ein sehr erfahrener Kitesurfer, der seit elf Jahren an den Stränden von Ost- und Nordsee unterwegs ist. Dazu ist er ein Wassersportler, der sehr viel Wert auf Sicherheit legt.

Dafür gibt es einen Grund: Als er noch nicht so sicher auf seinem Board unterwegs war und auch die Sicherheitsmanöver nicht in der notwendigen Intensität trainiert hatte, kam er in eine Situation, die ihn das Leben hätte kosten können. „Die ersten beiden Fehler hatte ich schon gemacht, als ich noch gar nicht auf dem Wasser war: Ich war alleine zum Kiten gefahren und ich hatte keine Ausrüstung zur Notfallalarmierung dabei“, erzählt er. Beim Kiten selbst habe er sich zu weit von der Küste entfernt und auch den Wind falsch eingeschätzt: „Der Wind kam mehr seitlich und nicht schräg-auflandig, wie ich gedacht hatte. Dann kam eine Böe, die sehr viel Druck auf den Schirm ausübte und mich zwang, ihn auszulösen.“ Der Schirm hing in der Sicherheitsleine, legte sich auf das Wasser und ließ sich nicht wieder starten. „Ich brauchte fast 40 Minuten, um den Schirm zu erreichen und die Luft aus der Fronttube zu lassen, um aus ihm ein Floß zu falten, auf dem ich dann ans Ufer paddeln konnte“.

Abschließend sagt Markus S.: „Das Board war verloren, aber das war am Ende nicht wirklich schlimm, denn es hätte noch viel schlimmer kommen können.“

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