… aus den Erfahrungen anderer lernen: Schwimmunfälle

Beim Schwimmen und Baden im Meer kommt es leider immer wieder zu Unglücksfällen, die hätten vermieden werden können.

Dabei sind es oft Unkenntnis über Strömungsverhältnisse oder die Überschätzung der eigenen Möglichkeiten, die Notfälle verursachen. Nachzulesen in den Nachrichten:

Seenotrettungseinsatz in der „Wildnis“

Seenotretter finden vermissten Schwimmer nachts auf unbewohnter Insel

Einen vermissten Schwimmer haben die freiwilligen Seenotretter der Station Stralsund in stockdunkler Nacht auf einer unbewohnten Insel im Kubitzer Bodden an der Südwestseite Rügens aufgefunden.

Freunde hatten den Süddeutschen kurz vor halb zehn Uhr abends vermisst gemeldet. Die Männer waren gemeinsam am Kubitzer Bodden unterwegs gewesen, als der später Vermisste offenbar in Unkenntnis der Gegebenheiten vor Ort den Entschluss gefasst hatte, den Bodden zu durchschwimmen. Die Randbereiche der Bucht sind zum Teil Flachwassergebiet.

Mit vier Mann Besatzung lief das Seenotrettungsboot HERTHA JEEP der Station Stralsund sofort nach der Alarmierung aus. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Dunkelheit bereits eingesetzt. Der Bodden und die bewaldeten Uferbereiche waren nur noch mit dem starken Scheinwerfer des Seenotrettungsbootes abzusuchen.

Über ein internetfähiges Handy überprüften die Seenotretter auf einer Satellitenkarte, ob sich auf der kleinen unbewohnten Insel Liebitz Unterschlupfmöglichkeiten befänden. Da sich dies bestätigte, manövrierte Vormann Günter Towara die HERTHA JEEP soweit wie möglich in die Nähe der von Flachwasser umgebenen Insel … Dort fanden die Seenotretter den vermissten Schwimmer in Decken gewickelt vor. In der Dunkelheit hatte er die Orientierung verloren, und es war ihm nicht gelungen, an Land zurückzukehren.

Sind Sie beim Schwimmen oder Baden auch schon in eine gefährliche Situation geraten? Dann lassen Sie andere daraus lernen und laden Sie Ihren Text hier hoch.