Einführung
Angler

Sicher am Haken – Angeln an Küste und auf See

Angeln ist ein Hobby, das für viele Menschen drei Dinge verbindet: Entspannung, Nervenkitzel und die Freude an der Natur. Damit die Freude nicht verlorengeht, ist Vorsicht auf See die erste Regel.

Die deutschen Küsten sind ein beliebtes Angelrevier. An Nord- und Ostsee erwartet die Angler neben einer sehr abwechslungsreichen Landschaft auch eine Vielzahl an Fischarten: Hornfisch, Dorsch, Hering, Lachs und Meerforelle gehören genauso dazu wie die Makrele. Zusätzlich bietet sich auch eine ganze Palette von Angelarten an. Dazu gehören zum Beispiel Spinnfischen, Brandungsfischen, Trolling, Hochseeangeln oder Wrackangeln. In vielen Fällen sorgen Angelscouts und die Besatzungen von Angelkuttern dafür, dass der Ausflug auf hohe See ein gefahrloses Erlebnis wird. Ganz anders sieht es aber aus, wenn sich Angler mit dem eigenen Boot auf See begeben. Hier ist gute Vorbereitung das A und O, damit der Angeltörn nicht zur Katastrophe wird. Bei der Vorbereitung helfen eine Checkliste und die Beachtung grundsätzlicher Vorsichtsmaßnahmen auf See und speziell beim Führen eines Motorboots.

Und eines sollte auf keinen Fall vergessen werden: Das Angeln in Küstennähe und auf hoher See ist etwas anderes als am heimischen Kanal oder Teich. Durch den mitunter heftigen Seegang ist beim Anbringen der Köder auf den Haken und beim Abhaken der Fische höchste Vorsicht geboten, damit der Widerhaken nicht im eigenen Finger sitzt oder gar jemand über Bord geht. Und: Das Wetter ist auf See wesentlich wechselhafter als an Land. Lernen Sie aus den Fehler anderer.